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Portrait

Baldingen im Überblick

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Bevölkerungszahl: 275 Einwohner (Stand 31. Dez. 2016)
Höhe: 548 m ü. M.
Fläche: 281 ha, davon Wald: 99 ha
Steuerfuss: 105%
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Südöstlich von Zurzach, auf den Jurahöhen, an der Verbindungsstrasse Rekingen (Rheintal) - Lengnau (Surbtal) liegt Baldingen, in zwei markante Dorfteile Unter- und Oberbaldingen getrennt. Unterbaldingen wird durch die Kantonsstrasse umfahren. 1989 wurde die Güterregulierung mit einem Aufwand von nahezu 3,5 Mio. Franken abgeschlossen. Die ausgeschiedenen Bauzonen mit ihren Eigenheimen stellen die Verbindung der beiden alten Dorfteile dar.

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Zur ehemaligen Grafschaft Baden gehörend, liegen die Häuser gegen Nordosten gerichtet am Hinterhang, geschützt vom Westwind, der ohne wesentliche Hindernisse über die Jurahöhen der Region weht. Die beiden alten Dorfteile Unter- und Oberbaldingen tragen das unverkennbare Gesicht einer landwirtschaftlichen Niederlassung. Baldingen ist ein Bauerndorf. Die neueingezonten Teile vermögen diesen Eindruck nicht zu zerstören; sie bilden ihrerseits ein weiteres Charakteristikum der Gemeinde. Die Bevölkerung ist durch diese neuerschlossenen Bauzonen um einiges angewachsen. Baldingen besitzt keine Industrie und Gewerbebetriebe, ausserhalb landwirtschaftlicher Tätigkeiten. Mit Ausnahme der Dorfwirtschaft sind keine Arbeitsmöglichkeiten vorhanden. Ein Dorfladen ist seit Jahren keiner mehr vorhanden. Diese Lücke wird aber durch Unternehmer aus den Nachbargemeinden geschlossen, die den Lebensmittelnachschub aufs Beste organisiert haben. Jene Einwohner, die Arbeitnehmer sind, müssen zu ihrem Arbeitsplatz pendeln. Die Gemeinde ist an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen, ein Rufbuskonzept sorgt für eine gute Abdeckung des Bedarfs.

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Kindergarten und Schule werden gemeinsam mit Böbikon und Rekingen geführt. Der Kindergarten und die Primarschule werden in Rekingen besucht. Die Oberstufe, Real-, Sekundar- und Bezirkschule besuchen die Schüler im Bezirkshauptort Bad Zurzach. Das Prunkstück der Gemeinde ist die Kirche in Unterbaldingen, die vom Architekt Moser, dem Erbauer des Kunsthauses Zürich und der Pauluskirche Basel, entworfen und gebaut wurde. Sie ist unter Denkmalschutz gestellt und einer Generalrenovation unterzogen worden. Hier, an dieser Stätte stiller Einkehr, singt der weit über die Gemeindegrenzen bekannte Männerkirchenchor Baldingen jeweils seine Messen.

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Man möchte glauben, dass die Einwohner von Baldingen, soweit sie im Dorf, in einer relativen Abgeschiedenheit und in Ruhe aufwuchsen, weltfremd wären. Diese Vermutung ist falsch. Nur durch Weitsicht und Aufgeschlossenheit war es möglich, eine zeitgemässe Kanalisation mit Anschluss an die ARA Zurzach, eine verbesserte Wasserversorgung, neue Bauzonen, Anschluss an den öffentlichen Verkehr sowie eine neu ausgerüstete und moderne Feuerwehr zu erhalten. Die Nutzungsplanung Kulturland (NPK) ist ebenfalls abgeschlossen. Als Mitglied der Regionalplanungsgruppe leistet die Gemeinde ebenfalls ihren Beitrag, um den weiteren interkommunalen Fortschritt sicherzustellen.

Quelle: "Die Aargauer Gemeinden 1991", leicht redigiert durch Heinz Schwitter

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