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Toni Binder

Kopf des Monats Juli 2013

In der Strichpunkt Ausgabe 05/2013 stellen wir Ihnen den dienstältesten Stimmenzähler der Gemeinden der Verwaltung2000 vor. Toni Binder aus Baldingen ist bereits seit dem 1. Januar 1986 als Stimmenzähler tätig.

Er ist in Baldingen aufgewachsen und lebt heute mit seiner Frau und den zwei Kindern immer noch dort und betreibt einen Bio-Betrieb. Er arbeitet auch noch für das Gemeindewerk und ist Präsident des Kirchenmännerchors Baldingen-Böbikon.

Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Ich gestalte meine Freizeit gerne mit Arbeiten für den Kirchenmännerchor. In diesem Verein bin ich seit 32 Jahren aktiv und nun seit drei Jahren als Präsident tätig. Wir haben rund 50 Termine im Jahr und proben grundsätzlich einmal die Woche am Dienstagabend. Wir sind auch immer wieder mit Festivitäten aktiv, z.B. führen wir jährlich einen Racletteabend durch.

Sie sind seit 27 Jahren als Stimmenzähler tätig, selbst für eine kleine Landgemeinde ist eine solch lange Amtsdauer aussergewöhnlich. Wie sind Sie zu diesem Amt gekommen?
Das war relativ unspektakulär. Ich wurde angefragt und habe mich daraufhin zur Verfügung gestellt.

Was sind die Aufgaben eines Stimmenzählers und wie oft im Jahr stehen Sie im Einsatz?
Jedes Jahr bin ich an den beiden Gemeindeversammlungen im Sommer und im Winter als Stimmenzähler tätig. Meine Aufgaben umfassen die Eintrittskontrolle sowie das Auszählen der Stimmen bei den Abstimmungen im Saal. Weiter gibt es pro Jahr durchschnittlich vier Termine für Abstimmungen/Wahlen an der Urne. Vor der Einführung der Möglichkeit zur brieflichen Abstimmung hatte ich über ein Abstimmungswochenende drei Mal Urnenwache. Seit der Einführung der brieflichen Abstimmung kann nur noch am Sonntagmorgen an der Urne abgestimmt oder gewählt werden. Nach Urnenschluss werden die Abstimmungsresultate durch das Auszählen der Stimmen evaluiert. Das Auszählen gehört natürlich auch zu meinen Aufgaben.

In den 27 Jahren haben über 50 Gemeindeversammlungen stattgefunden, waren Sie dort an jeder als Stimmenzähler tätig, oder haben Sie auch einmal gefehlt?
Bis anhin habe ich an einer Sommergemeindeversammlung gefehlt. An allen anderen Einsätzen war ich anwesend. Ebenfalls bin ich bisher jedem Aufgebot zu einer Urnenabstimmung (-wahl) gefolgt und fehlte nie.

Haben Sie eine spezielle Erinnerung an eine Wahl/Abstimmung oder eine Gemeindeversammlung? Gab es eine besonders spektakuläre Situation in den vergangenen 27 Jahren?
Eine Gemeindeversammlung habe ich noch gut in Erinnerung. Während einer hitzigen Diskussion musste ein Versammlungsteilnehmer vom Gemeindeammann ermahnt werden, er solle sich mässigen, ansonsten er den Stimmenzähler anweisen würde, ihn aus dem Versammlungslokal zu begleiten. So weit ist es glücklicherweise jedoch nicht gekommen.

Sie sind in verschiedenen Funktionen in und für die Gemeinde tätig. Im Gemeindewerk, als Präsident des Kirchenmännerchors und eben auch als Stimmenzähler. Die Arbeit für das Gemeinwohl scheint Ihnen wichtig zu sein?
Das ist so. Ich war z.B. auch 27 Jahre lang Chef Gemeindewerk, heute arbeite ich immer noch mit, wenn es mich braucht. Meine Einstellung ist, dass wenn ich zu etwas ja sage, ich dies auch mit vollem Einsatz erledigen und auch eine gewisse Zeit ausführen möchte. Entsprechend setze ich mich gerne für den Verein und die Gemeinde oder eben das Gemeinwohl ein. Miteinander reden, etwas erreichen und auch einmal ein Fest machen, das gehört für mich dazu.


Wir danken Toni Binder für das Gespräch und wünschen ihm bei all seinen Tätigkeiten weiterhin viel Freude!

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